Ambulante Versorgung und Diagnostik uneingeschränkt gesichert
Medizinkonzept der OSK im Bewerbungsverfahren um MCB sieht Ambulantes Operationszentrum in Tettnang vor
Vor dem Hintergrund der angekündigten Schließung des Krankenhausbetriebs in Tettnang stellt die Oberschwabenklinik (OSK) klar: Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Tettnang ist von der Schließung nicht betroffen. Die ambulante medizinische Versorgung wird am Standort unverändert und uneingeschränkt fortgeführt.
Die aktuelle Berichterstattung zur Schließung der Klinik hat bei vielen Patientinnen und Patienten zu Verunsicherung geführt. Die OSK betont daher ausdrücklich, dass das MVZ Tettnang eigenständig organisiert ist und losgelöst vom stationären Krankenhausbetrieb weitergeführt wird.
„Für das MVZ Tettnang gilt unsere klare Zusage: Die ambulante Versorgung wird unabhängig von der Entwicklung des Krankenhausstandorts fortgeführt“, sagt OSK-Geschäftsführer Franz Huber. „Gerade jetzt ist es wichtig, den Menschen in der Region Stabilität und Verlässlichkeit zu geben.“ Stephanie Dreher, Geschäftsführerin der MVZ der Oberschwabenklinik, ergänzt: „Das MVZ Tettnang ist und bleibt eine zentrale Anlaufstelle für die wohnortnahe medizinische Versorgung. Unsere Teams sind stabil aufgestellt und kümmern sich weiterhin mit vollem Engagement um die Patientinnen und Patienten.“
Die Fachärzte im MVZ Tettnang bietet zusammen mit ihrem Team weiterhin ein breites medizinisches Leistungsspektrum an. Dazu gehören Anästhesie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie Gastroenterologie zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen. Besonders wichtig für Patientinnen und Patienten: Auch die medizinische Diagnostik ist weiterhin in vollem Umfang möglich. Sämtliche Untersuchungen und Abklärungen können wie gewohnt vor Ort durchgeführt werden. „Die Menschen können sich darauf verlassen, dass sie im MVZ Tettnang weiterhin umfassend versorgt werden“, so Huber.
Die Oberschwabenklinik sieht in den MVZ-Standorten eine tragende Säule der zukünftigen Gesundheitsversorgung in der Region. Das MVZ Tettnang wird daher gezielt weiterentwickelt und langfristig als wohnortnahes Angebot gesichert. „Wir glauben an die Zukunft des Standorts Tettnang im ambulanten Bereich. Unser Ziel ist es, die Versorgung nicht nur zu erhalten, sondern perspektivisch weiter auszubauen“, betont Dreher.
Die Oberschwabenklinik hat im Zuge ihrer Bewerbung um die Übernahme des Medizincampus Bodensee ein medizinisches Konzept für den Standort Tettnang vorgelegt. Dieses sieht vor, dort ein ambulantes Operationszentrum (AOZ) einzurichten – also eine spezialisierte Einrichtung, in der planbare operative Eingriffe ohne stationären Aufenthalt durchgeführt werden können. Ziel ist es, auf der bereits vorhandenen hohen Qualität im operativen Bereich aufzubauen. „Wir wollen die vorhandene Expertise am Standort Tettnang sichern“, sagt Geschäftsführer Franz Huber.
Stephanie Dreher ergänzt mit Blick auf die MVZ-Strukturen: „Ein AOP-Zentrum in Tettnang sehen wir als MVZs der Oberschwabenklinik als große Chance, unsere ambulanten Leistungsangebote für die Patienten und Patientinnen in der Region auszubauen.“
Für Fragen von Patientinnen und Patienten ist das MVZ telefonisch unter 07542 / 531-360 erreichbar.




